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Welche Hochzeitsfotos wir nicht machen und warum das gut für euch ist

15. November 2025
Allgemein  ·  Details und Vorbereitung  ·  Hochzeit  ·  Tipps & Inspiration
Frank Hedrich
Hochzeitsfotograf Zürich

Hey ihr zwei,
wenn wir eure Hochzeit begleiten, dann machen wir das so, wie man es für gute Freunde tun würde: ehrlich, natürlich und ohne irgendein Bild, das euch später peinlich sein könnte.
Wir begleiten Hochzeiten im gesamten deutschsprachigen Raum  meistens aber in der Schweiz  und ich sage euch: In all den Jahren haben wir so viele Situationen erlebt, dass wir locker eine abendfüllende Comedy-Show draus machen könnten.

Und trotzdem gibt es eine klare Linie:
Wir machen nur Fotos, die ihr später wirklich lieben werdet.
Alles, was unvorteilhaft, gestellt, künstlich oder einfach nicht schön ist, landet nicht in eurer Galerie. Punkt.

Ich erkläre euch das mal so, als würden wir zusammen auf der Couch sitzen und gemütlich quatschen  weil genau so ehrlich soll dieser Beitrag sein.


Hinter dem Baum hervorlugen – bitte nicht

Stellt euch das mal vor: Ihr habt ein traumhaftes Kleid, einen schicken Anzug, alles perfekt.
Und dann steht ihr hinter einem Baum und sollt „romantisch hervorschauen“.

Romantisch ist das selten.
Es sieht eher so aus wie „Pssst, hast du mich gefunden?“.

Ihr braucht keine Spielchen.
Ihr seid ein echtes Paar mit echten Emotionen.
Und genau diese echten Momente wollen wir zeigen: Nähe, Blickkontakt, Lachen, Vertrautheit.

Kurz: Keine Versteckspiele. Dafür echte Gefühle.


Schwarz-Weiss mit buntem Strauss? Nicht unser Stil

Ja, es gab mal eine Zeit, da war dieser Effekt modern.
Heute schreit er eher nach „Photoshop 2005“.

Schwarz-Weiss soll Emotionen transportieren, nicht bunte Flecken.
Wir lieben Schwarz-Weiss aber nur pur, zeitlos und ohne Kirmes-Effekte.

Ihr wollt schöne, elegante Fotos.
Und dafür lassen wir solche Spielereien einfach weg.
Versprochen.


Steif in die Kamera starren? Nein danke

Ich habe schon so viele Situationen erlebt, in denen Leute minutenlang in die Kamera schauen mussten völlig verkrampft.
Das sieht man auf den Fotos.
Und es fühlt sich auch nicht schön an.

Die besten Fotos entstehen, wenn ihr:

  • zusammen lacht

  • euch zärtlich anschaut

  • miteinander redet

  • euch bewegt

  • kurz vertraut innehaltet

Wenn ihr einfach ihr selbst seid.

Ich gebe euch kleine Anweisungen, aber nie so, dass ihr euch fühlt wie bei einem Fotoshooting für einen neuen Pass.


Niemand wird beim Essen fotografiert das verspreche ich euch

Das hier sage ich wirklich jedem Paar:
Ich fotografiere niemanden mit vollem Mund. Nie.

Ihr könnt entspannt essen, ohne euch beobachtet zu fühlen.
Ich lege die Kamera während des Essens bewusst weg.

Denn seien wir ehrlich egal wie schön jemand ist:
Mit vollem Mund sieht niemand gut aus.
Und niemand will das später in der Galerie sehen.

Während ihr esst, gönne ich mir meistens auch einen Moment, trinke etwas oder plane die nächsten Motive.


Unvorteilhafte Fotos? Die gibt es bei uns nicht

So viele Fotos entstehen auf einer Hochzeit, und glaubt mir:
Nicht jedes davon ist ein Meisterwerk.
Viele davon zeigen Dinge, die niemand braucht:

  • halb geschlossene Augen

  • unglückliche Grimassen beim Reden

  • super seltsame Bewegungen beim Tanzen

  • ungünstige Körperhaltungen

  • Momentaufnahmen mitten im Niesen

  • DJ-Licht, das jemanden plötzlich grün, blau oder lila färbt

  • verzerrte Gesichter, weil die Sonne blendet

  • jemand, der gerade stolpert oder sich den Schuh bindet

Alles, was nicht schön ist, sortiere ich gnadenlos aus.
Ihr bekommt nur das, was wirklich gut aussieht.

Und das gilt für alle Gäste – nicht nur für euch.
Jeder Mensch auf euren Fotos soll sich später gerne wieder selbst anschauen.


Die Partyfotos – aber bitte schön

Auf der Tanzfläche entstehen oft die lustigsten und emotionalsten Fotos.
Aber ich achte sehr darauf, dass niemand unvorteilhaft aussieht.

Was ich zeige:

  • Lachen

  • Freude

  • Energie

  • Bewegungen

  • echte Emotionen

Was ich NICHT zeige:

  • peinliche Verrenkungen

  • eingefrorene „Huch“-Gesichter

  • Licht-Blitz-Unfälle

  • Fotos, die jemand später sieht und sagt: „Oh Gott, bitte lösch das.“

Ich will, dass ihr die Party seht – aber so, dass ihr stolz drauf seid.


Warum wir das alles so streng sehen: Ihr sollt euch selbst lieben

Ein gutes Foto macht zwei Dinge:

  1. Es zeigt euch so, wie ihr seid.

  2. Es zeigt euch so, wie ihr aussehen möchtet, wenn ihr euch in 20 oder 30 Jahren noch mal anschaut.

Und beides miteinander zu verbinden das ist unser Job.

Darum achten wir auf:

  • gutes Licht

  • schöne Perspektiven

  • natürliche Hauttöne

  • echte Momente

  • angenehme Körperhaltungen

  • kleine Details, die viel aussagen

  • ruhige, klare Bildsprache

Ihr sollt eure Fotos später nicht nur „okay“ finden, sondern wirklich lieben.


Unser Stil ist modern aber ihr bleibt flexibel

Wir bearbeiten eure Fotos modern, hell, zeitlos und hochwertig.
Aber auch wir wissen: Trends ändern sich.

Was heute modern ist, wirkt in 15 Jahren vielleicht ein bisschen anders.

Deshalb bekommt ihr auf Wunsch:

👉 alle RAW-Dateien
Das sind eure digitalen Negative.
Damit könnt ihr eure Fotos in Jahrzehnten neu bearbeiten lassen mit neuer Technik, neuem Look, neuen Tools.

Das Einzige, das sich nicht ändern wird?

Tja… ihr werdet einfach ein bisschen älter.
Aber mit Stil, Geschichten und Erinnerungen im Gepäck.


Was ihr am Ende bekommt: Fotos, die euch wirklich berühren

Unser Ziel ist ganz einfach:
Ihr sollt eure Hochzeitsfotos später öffnen und sagen:

„Das waren wir. Genau so.“

Nicht gestellt.
Nicht künstlich.
Nicht peinlich.
Sondern echt, liebevoll und wunderschön.

Und wenn ihr in 30 Jahren mit einem Glas Wein auf der Couch sitzt und eure Fotos anschaut, dann sollt ihr lächeln nicht, weil jemand beim Kuchenessen erwischt wurde, sondern weil ihr erkennt, wie glücklich ihr wart.



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